
Persönliche Erbinformationen für jeden mit PGS-Portal nutzbar bio.logis bietet als weltweite Innovation im Gesundheitsmarkt den direkten Zugang zu ausgewählten persönlichen Erbinformationen mit ärztlichen Befundberichten. Das PGSPortal der Frankfurter ärztlich-diagnostischen Institution ist ab heute online verfügbar. Die Plattform bereitet humangenetische Daten einzigartig auf.
Frankfurt am Main, den 7. Juni 2011 – Mit der Weltneuheit „personal genomics services“ (PGS) von bio.logis können ab heute interessierte Menschen ihre persönlichen genetischen Informationen erkunden und für präventive und therapeutische Maßnahmen nutzen. Es werden ausschließlich solche genetischen Varianten untersucht, mit deren Kenntnis sich konkrete Handlungsmöglichkeiten für die eigene Gesundheit ergeben können. „Das Besondere ist das PGS-Portal, mit dem wir online die Ergebnisse umangenetischer Untersuchungen und individuelle ärztliche Befundberichte direkt den Nutzern zur Verfügung stellen“, sagt Prof. Dr. med. Daniela Steinberger, Gründerin und Geschäftsführerin der bio.logis GmbH. „PGS bietet Einblicke in biomedizinische und genetische Zusammenhänge, die für die meisten Interessierten, Ratsuchenden oder Patienten in dieser Form bislang nicht möglich waren.“
Das mehrfach mit Innovationspreisen ausgezeichnete Frankfurter Unternehmen analysiert für PGS im eigenen, akkreditierten Labor nur solche Genvarianten, die für die Gesundheit der Nutzer und deren Nachkommen mit wissenschaftlich belegbarem Nutzen einhergehen. „Unsere medizinisch gesicherten genetischen Informationen unterstützen den Wunsch vieler, persönliche Gesundheitsentscheidungen zu treffen. Genauso können Ärzte die Analysen für therapeutische Anpassungen verwenden“, so Prof. Dr. Daniela Steinberger. Mit modernster labortechnischer Infrastruktur ist bio.logis in der Lage, die für PGS analysierten mehreren hundert DNA-Varianten (Targets) zu einem Preis von deutlich unter 500 Euro anzubieten. Im konventionellen diagnostischen Bereich wäre der Preis hierfür um
ein Vielfaches höher und es könnten im Vergleich hierzu weniger DNA-Varianten untersucht werden.
Drei Nutzen-Kategorien
In der ersten Version von bio.logis PGS umfassen die ausgewählten genetischen Analysen mehr als 200 genetische Varianten von über 80 Genen. Untersucht werden nur Varianten, die einen nachweisbaren Einfluss auf eine klinische Ausprägung haben. Sie lassen sich in drei Nutzen-Kategorien einordnen:
• Pharmakogenetik – die Möglichkeit, mit dem Wissen über persönliche genetische
Varianten auch künftige medikamentöse Therapien zu optimieren und unerwünschte Nebenwirkungen zu reduzieren (aktuell 116 Varianten).
• Carrier-Status – die Kenntnis von genetischen Varianten, die für Nachkommen von Bedeutung sein können (aktuell 85 Varianten).
• Prävention – das Wissen über Genvarianten, die zu Entscheidungen für gezielte
vorbeugende Maßnahmen führen können (aktuell 80 Varianten).
Allerdings beinhaltet das Angebot ausdrücklich keine Abstammungsanalysen und auch keine Analysen von erblichen Erkrankungen, die sich nicht oder sich nur mit operativen Maßnahmen heilen lassen würden. „Wir führen auch keine genetischen Analysen durch, deren Ergebnisse nicht wissenschaftlich gesicherte Inhalte haben“, so Prof. Dr. Daniela Steinberger. „Wir bündeln mit dem PGS-Portal humangenetische, medizinische und biologische Informationen, die sowohl für die Wissenschaft, als auch für jeden Interessierten verständlich und sicher nutzbar werden“, sagt Dr. Michael Lindemann, Geschäftsführer von bio.logis.
Service-Paket von bio.logis PGS
Das Portal enthält sorgfältig aufbereitete, sehr detaillierte Informationen über den Nutzen von PGS. „Der erste Schritt zur persönlichen genetischen Information ist dann die Bestellung der PGS.box über das Internet-Portal oder bei einem unserer Partner-Ärzte und -Apotheker“, sagt Geschäftsführer Dr. Michael Lindemann. Die PGS.box enthält alles, um eine Speichelprobe von jedem Ort aus vorzubereiten, damit diese dann im Labor von bio.logis analysiert werden kann. „Mit der PGS.box wird auch ein persönliches Zertifikat, der gene.key, versendet. Dieser Schlüssel in Kombination mit der von uns implementierten Sicherheitsarchitektur garantiert einen hohen Sicherheitsstandard. „Weil zudem die Analyse-Ergebnisse auf dem bio.logis PGS-Portal komplett anonymisiert vorliegen, sind die persönlichen Genotypisierungsdaten nur für den berechtigten Nutzer einsehbar“, so Dr. Michael Lindemann weiter. Außerdem ist der Bestellvorgang mit den personifizierten Bestelldaten strikt von den Analyse-Ergebnissen getrennt.
Mit der PGS.box erhalten die Nutzer zusätzlich den gene.update-Service. Er beinhaltet die Aktualisierung der Informationen bereits untersuchter genetischer Varianten. Dieser Service steht bis zu zwölf Monaten nach Kauf der PGS.box unentgeltlich zur Verfügung. Anschließend können gene.updates abonniert werden. Zudem besteht die Möglichkeit des gene.upgrade. Der Service umfasst die Genotypisierung weiterer genetischer Varianten.
„Das Wissen um genetische Varianten ermöglicht eine individuell abgestimmte Arzneitherapie, mit der die gewünschte Wirkung eher zu erreichen ist, als bei einer Standardtherapie“, sagt Prof. Dr. med. Ivar Roots, ehemaliger Direktor des Instituts für Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Charité Universitätsmedizin Berlin, und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von bio.logis. „Durch die pharmakogenetischen Analysen von bio.logis können Auswahl der Medikamente und Dosierungen angepasst werden, so dass diese wirksamer und sicherer sind. Es wird zunehmend selbstverständlich, solche genetischen Besonderheiten zu berücksichtigen“, erläutert Prof. Dr. Ivar Roots.
Nicht immer wirkt ein Medikament bei allen Patienten gleich. Der Grund kann eine unterschiedliche genetische Ausstattung sein. „Durch eine möglichst umfassende Typisierung des Metabolisierungsinventars eines Menschen ließen sich vermutlich viele Probleme bei der individuellen Arzneimittelwirksamkeit und -verträglichkeit weitgehend vermeiden, so dass die Gendiagnostik hier einen Gewinn für die Gesundheit der Bevölkerung böte“, sagt Prof. Dr. Theodor Dingermann vom Institut für Pharmazeutische Biologie der Goethe-Universität und Biotechnologiebeauftragter des Landes Hessen.
Meilenstein im personalisierten Gesundheitsmanagement
bio.logis hat seit 2009 seinen Standort im FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie. Das bio.logis-Team aus Ärzten, Humangenetikern, Bioinformatikern und Laborfachkräften ist seit weit über zehn Jahren in der humangenetischen Diagnostik tätig. Dr. Christian Garbe, Geschäftsführer der FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie GmbH, zu der erfolgreichen Ansiedelung von bio.logis im FIZ: „Uns hat von Anfang an die Kombination aus ärztlichem Know-how, humangenetischer Diagnostik und der erforderlichen IT-Kompetenz überzeugt. Durch die Analysen von PGS kann sich jeder eigenständig über die eigene Gesundheit informieren. Damit können bessere medizinische Entscheidungen getroffen werden, was ein Meilenstein für das personalisierte Gesundheitsmanagement ist.“
Über bio.logis
Das Produktspektrum von bio.logis umfasst zwei aufeinander aufbauende Dienstleistungen: Die medizinisch-genetische Diagnostik mit genetischen Analysen und ärztlichen Leistungen ist Teil des Leistungskatalogs für die medizinische Versorgung der Bevölkerung. Darauf aufsetzend entwickelt
bio.logis neue Informationssysteme wie das PGS-Portal. bio.logis kann als zugelassener ärztlicher Leistungserbringer genetische Beratung und Begleitung von PGS-Nutzern und ratsuchenden Patienten entweder selbst durchzuführen oder zu den mehr als 170 Beratungsstellen in Deutschland verweisen. bio.logis erfüllt mit seinem Labor höchste medizinische Qualitätsstandards. International ist bio.logis akkreditiert nach CAP (College of American Pathologists) sowie in Deutschland im Akkreditierungsprozess durch die DAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle). bio.logis wurde u. a. 2010 mit dem 1. Platz des Frankfurter Gründerpreises ausgezeichnet.
bio.logis PGS-Portal:
http://bio.logis.de/pgs
Kontakt:
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