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FIZ Life Sciences Forum 2011: Exklusives Treffen in Frankfurt zur Zukunft der Innovation

Yokohamas Oberbürgermeisterin, Fumiko Hayashi, besuchte die Konferenz / Frankfurter Innovationszentrum und Ernst & Young diskutieren, wo künftig Innovationen entstehen

 

Frankfurt am Main, 3. November 2011 – Wo entstehen die Märkte und Gewinne der Zukunft? Welche sind die richtigen Innovationsmethoden? Antworten auf die zentralen Fragen diskutierte das FIZ Frankfurter Innovationszentrum gemeinsam mit dem Ernst & Young Global Business Performance Think Tank. Anlass war das 3. FIZ Life Sciences Forum in Frankfurt am Main.

 

Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Schirmherr der Veranstaltung: „Es kommt darauf an, dass wir die Wirtschaftskraft in Hessen und in Deutschland halten und den in vielen Gebieten erreichten Fortschritt weiterentwickeln. Der Transfer erfolgreicher Ideen und Projekte aus anderen Zusammenhängen kann so für innovative Schubkraft sorgen.“

 

Über die Konferenz und das FIZ informierte sich die Oberbürgermeisterin von Japans zweitgrößter Stadt Yokohama, Fumiko Hayashi, über die 16 Unternehmen im FIZ. Die japanische Spitzenpolitikerin und ehemalige Managerin besuchte im FIZ u. a. die auf humangenetische Analysen spezialisierte Biologis. Deutsche Unternehmen sind  nach den US-amerikanischen die größte Gruppe der ausländischen Investoren in Yokohama. Die Firmen betreuen von dort ihre Kunden in Japan, produzieren dort oder nutzen das Verkaufsnetz für den Handel mit Ostasien.

 

Branchenübergreifende Kooperationen werden immer wichtiger, um die Innovationsfähigkeit in forschungsintensiven Branchen wie der Gesundheitswirtschaft zu erhalten. „Denn Trends wie Personalisierung, Digitalisierung und Prävention führen im Gesundheitssektor zu einem tiefgreifenden Wandel und zu neuen Produktansätzen“, betont Dr. Christian Garbe, Geschäftsführer des FIZ Frankfurter Innovationszentrum Biotechnologie. Allein im Großraum Rhein-Main sitzen  rund 60 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Medizintechnik, Maschinen-Anlagenbau und High-tech, die in ihrer Branche als Weltmarktführer gelten. „Beste Chancen haben Unternehmen, die es verstehen durch branchenübergreifende Kooperationen neuartige Produktansätze zu entwickeln und gleichzeitig ihre traditionellen Stärken auszubauen“, so Dr. Christian Garbe weiter.

 

Bei etwa der Hälfte aller Innovationsprojekte in der Gesundheitswirtschaft werden externe Partner einbezogen, hieß es auf dem Forum. Kooperationen würden von der Mehrheit der Unternehmen als wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie gesehen. Markus Heinen, Leiter des Ernst & Young Global Business Performance Think Tank, plädiert jedoch dafür, sich nicht einfach auf die Innovationskraft Interner zu verlassen: „Bereits bestehendes Know-how externer Partner einfach nur zu übernehmen, schafft noch keine Innovation. Echte Innovationen entstehen im kreativen Raum offener Denkprozesse, in denen Unternehmen einerseits und Kooperationspartner andererseits ihre jeweiligen Ideen zusammenbringen, zu etwas wirklich Neuem weiterentwickeln und gemeinsam im Markt zum Erfolg bringen.“

 

Als Beispiel für eine weltweit erfolgreiche offene Innovationsplattform präsentierte sich Innocentive. Der Leiter des Europa-Standorts von Innocentive, Dr. Georg Debus, beschrieb das weltumspannende Expertennetz mit mittlerweile 200.000 Ingenieuren, Forschern, Erfindern und Forschungseinrichtungen aus 200 Ländern. Auf dieser ersten globalen Plattform für Open Innovation stellen Unternehmen, der öffentliche Dienst und Non-Profit-Einrichtungen Fragen ein, um von internationalen Experten Lösungsansätze zu erhalten.

 

Notiz für die Redaktion

Gemeinsam mit dem konzeptionellen Partner Ernst & Young Business Performance Think Tank wurde das 3. FIZ Life Sciences Forum entwickelt. Unter dem Motto: "Cross-Industry Innovation - Neue Instrumente und Chancen" beschäftigen sich die Teilnehmer in branchenübergreifenden Think Tank Sessions mit Open Innovation, Cross-Industry Innovation, Ideenmanagement und neuen Formen der Kooperation.

Das 4. FIZ Life Sciences Forum findet im Juni 2012 statt, anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des FIZ.

 

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